ynodosBegleitung auf ZeitEin Stück Weg

Worauf Verlass ist.

Synodos ist griechisch und heißt: der, der auf demselben Weg ist. Genau das ist die Idee: ein Stück Weg gemeinsam gehen, bodenständig, ruhig und mit klaren Regeln.

Die Idee.

Viele Wege geht man ungern allein: zum Facharzt, zum Amt, über den Wochenmarkt oder spät abends nach Hause. Die Familie wohnt weit weg, Freunde arbeiten, und um Hilfe zu bitten fällt schwer.

Synodos füllt genau diese Lücke. Nicht mit Pflege und nicht mit Beratung, sondern mit Zeit, Ruhe und Begleitung: jemand, der mitkommt, zuhört und pünktlich da ist.

Damit sich das für alle gut anfühlt, gibt es feste Grundsätze. Sie gelten bei jeder Begleitung, ohne Ausnahme.

Acht Grundsätze.

1

Pünktlich und vorbereitet

Treffpunkt, Ablauf und Unterlagen sind vorher geklärt. Wer wartet, bin ich.

2

Entschieden wird selbst

Ich treffe keine Entscheidungen für andere und vertrete niemanden rechtlich. Vollmachten gibt es nur einzeln, schriftlich und für einen klar umrissenen Zweck.

3

Schriftlich und mit Festpreis

Jede Begleitung wird vorher bestätigt, mit Preis, AGB und Widerrufsbelehrung.

4

Kein Geld in fremder Hand

Kein Bargeld, keine PIN, keine Kontovollmacht. Bezahlt wird von der begleiteten Person selbst.

5

Keine Geschenke

Ich nehme keine Geschenke, Einladungen oder Zuwendungen an. Das schützt beide Seiten.

6

Diskret und sparsam mit Daten

Was erzählt wird, bleibt bei Synodos. Gespeichert wird nur, was für Termin und Rechnung nötig ist.

7

Kinder nur im Auftrag der Eltern

Wer bucht, ist volljährig. Kinder begleite ich nur im Auftrag der Sorgeberechtigten und nach genauer Absprache.

8

Rein platonisch

Freundliche Gesellschaft, kein Date und kein Flirt. Körperkontakt nur als Handschlag oder als abgesprochene Hilfe beim Gehen.

Sicherheit.

Notfallregel

Geht es jemandem schlecht, rufe ich die 112 und bleibe, bis Hilfe da ist, auch über die gebuchte Zeit hinaus.

Kennenlernen in der Öffentlichkeit

Das erste Treffen findet immer an einem öffentlichen Ort statt, gern mit einer Vertrauensperson.

Führungszeugnis

Ein aktuelles Führungszeugnis kann beim Kennenlernen eingesehen werden.

Schlüssel nur mit Protokoll

Wird ein Schlüssel übergeben, bestätigen beide Seiten Übergabe und Rückgabe schriftlich.

Nachts mit Vertrauensperson

Nach 22 Uhr weiß immer eine vorher benannte Vertrauensperson Bescheid und sieht meinen Standort.

Keine Fotos

Von begleiteten Personen gibt es keine Fotos, keine Beiträge und keine Erwähnung in sozialen Medien.

Möglich, aber nur nach genauer Absprache.

Manche Begleitungen brauchen mehr Vorbereitung als andere. Ausgeschlossen sind sie nicht, aber sie finden nur statt, wenn vorher jede Einzelheit schriftlich geklärt ist.

Kinder

Zum Beispiel von der Kita, der Schule oder dem Training nach Hause. Nur im Auftrag der Sorgeberechtigten, nach einem Kennenlernen mit Eltern und Kind, mit schriftlicher Abholberechtigung und fester Übergabe an der Haustür oder an eine benannte Person.

Grenzen bei Kindern

Es geht um den Weg und kurze Zeiten, nicht um Betreuung über Stunden: höchstens 15 Stunden pro Woche je Kind. Keine Fotos, keine Fahrten im Auto, keine fremden Wohnungen. Ein erweitertes Führungszeugnis kann vorab eingesehen werden.

Ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen

Mit Rollator, Rollstuhl, Seh- oder Hörbeeinträchtigung oder beginnender Demenz: nach einem Vorgespräch, gern mit Angehörigen oder der rechtlichen Betreuung. Arm reichen und Rollstuhl schieben ja; Heben, Tragen und Pflege nein.

Vollmachten

Nur einzeln, schriftlich und für einen klar umrissenen Zweck, etwa um ein Paket, ein Rezept, Unterlagen oder ein Kind abzuholen. Unterschrieben wird damit nur der Empfang. Keine General-, Konto- oder Vorsorgevollmacht, keine Verträge in fremdem Namen.

Was Synodos nicht ist.

  • Kein Pflegedienst und keine Haushaltshilfe
  • Keine rechtliche Betreuung und keine rechtliche Vertretung
  • Keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung
  • Keine Therapie und keine Krisenberatung
  • Kein Fahrdienst
  • Keine Kindertagespflege und kein Babysitting über den abgesprochenen Weg hinaus
  • Kein Dating und kein Escort
  • Nicht über die Pflegekasse abrechenbar

Für Angehörige.

Angehörige können eine Begleitung für Eltern, Großeltern oder Freunde buchen, auch aus der Ferne, Eltern auch für ihr Kind. Vertragspartner ist, wer bucht; die begleitete Person muss einverstanden sein.

Auf Wunsch kommt nach dem Termin eine kurze Nachricht, wie es gelaufen ist. Was dabei weitergegeben wird, bestimmt die begleitete Person.

Fragen zu den Grundsätzen?

Beim Kennenlernen ist Zeit für alles, was vorher geklärt sein soll.